Pendler-Coronastudie der Charité

GöVB 18.06.2021 zurück

Gibt es einen Unterschied im Hinblick auf ein mögliches erhöhtes SARS-CoV-2-Infektionsrisiko bei der Nutzung des ÖPNV im Vergleich zum Individualverkehr?

Eine unabhängige Vergleichsstudie der Charité Research Organisation (CRO) zeichnet ein deutliches Bild: Es sind nicht mehr Infizierte in Bussen und Bahnen unterwegs als zu Fuß, mit dem Rad oder im Pkw. Genehmigt wurde die Studie von der Ethikkommission der Berliner Ärztekammer.

Corona-Regeln und getroffene Sicherheitsvorkehrungen in Bus und Bahn – wie die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske und Abstandhalten sowie Fahrzeugreinigung, erhöhte Kapazitäten und regelmäßiges Lüften – sind ausreichend wirksam und notwendig.

Primäres Ziel der Studie ist es, ein realistisches Bild des Einflusses der Verkehrsmittelwahl auf das Infektionsrisiko zu erhalten. Die Ergebnisse sollen einerseits dazu beitragen, die Infektionsschutzmaßnahmen im ÖPNV auf ihre Wirksamkeit und Angemessenheit zu untersuchen. Andererseits sollen durch die Studie der Öffentlichkeit wissenschaftliche Daten bereitgestellt werden, die es bislang in der Form noch nicht gab.

Weiterführende Infos, Erläuterungen, Zahlen sowie der Studienbericht zum Download stehen unter https://www.besserweiter.de/pendler-coronastudie-der-charite.html bereit.

(Quelle:www.besserweiter.de)

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