E-Mobilität bei der GöVB

„Wir leisten gern unseren Beitrag zum Klimaschutz und für saubere Luft in Göttingen.“

Mit dem Pariser Klima-Abkommen wurde 2015 Geschichte geschrieben. Die Erhöhung der Erdtemperatur muss deutlich unter 2°C gehalten werden. Wir planen bis 2030 unsere gesamte Busflotte auf Elektroantrieb umzustellen und infolgedessen bis zu 10.000 t CO2 pro Jahr einzusparen. Für Göttingen und die Umwelt.

 

 

Im Folgenden beantworten wir die meistgestellten Fragen:

Elektrobusse sind Dieselbussen in puncto Nachhaltigkeit weit überlegen. Sie sparen Primärenergieressourcen, stoßen fast keine Schadstoffe mehr aus und verringern die Lärmbelastung in Innenstädten deutlich.

Für uns selbstverständlich: Wir beziehen unseren Strom zu 100 % aus regenerativen Quellen. Das ist gut für die Umwelt und für Göttingen.

Die Lüftungsanlagen unserer Elektrobusse sind mit modernsten Aktivfiltern ausgestattet. Diese funktionieren antiviral und sorgen für einen sauberen Luftaustausch.

In der Leitstelle sind Echtzeitdaten der Ladekapazität, der zugeführten Ladeleistung und der aktuellen Reichweiten der Fahrzeuge sowie weitere Parameter einsehbar. Die Fahrzeuge können dort also überwacht werden. Im sog. Lademanagement soll zukünftig unter anderem festgelegt werden, wie die Busse optimal geladen werden können, um z.B. sog. „Ladespitzen“ zu verhindern und automatisch die Vorkonditionierung der Busse zu steuern. Hier geht es um eine Vorbereitung der Busse, bevor diese morgens vollgeladen den Betriebshof verlassen.

Schon 2018 hat die GöVB die ersten Plug-in-Hybridbusse im Linienverkehr eingesetzt und seitdem erste Erfahrungen im Bereich der E-Mobilität gesammelt. 

Hierfür wurden zwei Ladestationen errichtet, um im Innenstadtbereich eine umweltfreundliche, ausschließlich elektrisch angetriebene Mobilität zu ermöglichen.

Ab dem Jahr 2021 folgte der nächste Schritt hin zu vollelektrischen Fahrzeugen. In diesem Zuge wurden an mehreren Standorten im Stadtgebiet zusätzliche Ladestationen für das Zwischenladen errichtet. Dieses Projekt wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert. 

Im Zuge der Umstellung auf Elektromobilität wurden in Göttingen in folgenden Bereichen Ladestationen errichtet:

  • Holtenser Berg - Europaallee
  • Nikolausberg – Auf der Lieth
  • Bahnhof/ZOB 
  • Geismar - Grete-Henry-Straße 
  • Weende – Friedhof Junkerberg (ab 05-2026)

In Geismar - Grete-Henry-Straße befindet sich die größte Ladestation; dort können bis zu vier Busse gleichzeitig geladen werden.

Darüber hinaus wird die Ladeinfrastruktur auf unserem Betriebshof kontinuierlich ausgebaut. Aktuell stehen für die Depotladung der E-Busse 28 Ladepunkte und zwei Schnellladepunkte zur Verfügung, deren Errichtung ebenfalls gefördert wurde. Perspektivisch ist die Erweiterung um weitere 12 Ladepunkte in Planung, um die Infrastruktur vor Ort weiter auszubauen.

Derzeit sind 28 Mercedes-Benz eCitaro im Einsatz (22 Gelenkbusse und 6 Standardbusse). Im Jahr 2026 wird die Flotte um weitere 12 Fahrzeuge dieses Typs erweitert (8 Gelenkbusse und 4 Standardbusse). Sechs davon werden gefördert über die NBank und die LNVG mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und die anderen sechs durch das Bundesministerium für Verkehr aus Mitteln des Klima- und Transformationsfonds (KTF).

Die Busse sind auf mehreren Linien im Einsatz und können tagsüber an den Ladestationen mittels Schnellladung mit bis zu 300 kW aufgeladen werden.

Auf dem Betriebshof werden die Fahrzeuge über Nacht vollständig aufgeladen und vor Betriebsbeginn vorkonditioniert, so dass sie morgens betriebsbereit in den Linienverkehr starten können.


 

 

Holtenser Berg: Europaallee

Bahnhof/ZOB:

Nikolausberg/Auf der Lieth:

Grete-Henry-Straße:

Betriebshof:

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